Mehr als hundert Jahre lang wurde im Nordthüringer Raum Kalisalz als Grundlage der Düngemittelproduktion gefördert. Im Ergebnis dessen entstanden riesige salzhaltige Abraumhalden, die zum einen das Landschaftsbild prägten und zum anderen die angrenzenden Flüsse umweltschädigend belasteten.



















Kaliwerk 1990

Einer dieser riesigen Abraumhalden befindet sich in Menteroda. Als höchste Erhebung im Unstrut-Hainich Kreis lagern hier auf einer Fläche von 65 Hektar etwa 47 Millionen Tonnen Salzgestein. Die dadurch täglich anfallende salzhaltige Lauge  ca. 500 Kubikmeter- wird heute zur Stabilisierung des Grubenfeldes Volkenroda`s genutzt.

Um die Auflösung des Salzgesteins zu verhindern, gründeten ehemalige Mitarbeiter des damaligen Kaliwerkes Volkenroda 1990 die Menteroda Recycling GmbH.

Kalihalde Volkenroda nach Beendigung der Kaliproduktion  1990/1991